Samstag, 2. Februar 2008

Zur Finanzkrise

Nur mal kurz eine Anmerkung.

Es wird jetzt ja viel darüber gesprochen die Finanzmärkte stärker zu regulieren. Ich bin nicht unbedingt für wesentlich stärkere Regulierungen. ich bin der Ansicht der Markt hätte sich von allein geregelt, wenn Politik und andere Banken nicht eingegriffen hätten. Sowas sollte man verbieten.

Was wäre denn gewesen wenn man ein, zwei kleinere Banken hätte bankrott gehen lassen, wie die WestLB oder SachsenLB (alles komischerweise CDU geführte Ländern, dabei werben die doch immer bei Wahlen damit, dass die SPD nicht mit Geld umgehen kann). Das hätte die Branche zwar hart getroffen, aber den Rest aufgerüttelt. Wenn einige dutzend Anzugträger eine Weile auf der Straße sitzen, werden die anderen vor Schreck zusehen, dass ihnen sowas nicht passiert. Also nichtsmehr mit ungezügelter Renditen Jagd für die Shareholdervalue-Maximierung um möglichst fette Jahreszuschläge zu bekommen, sondern doch wieder langfristiges, sicheres und kontinuierliches wirtschaften und Wachstum. Langfristiges Überleben des Unternehmens wird eh wieder die Maxime werden.

Tja und die Bänker, die es getroffen hätte, seien sie sicher, das denen sowas nie wieder passiert wäre. Ein paar Wochen mit so wenig auskommen wie ein Arbeiter, die wären auf dem Zahnfleisch gekrochen.

Man könnte dieses Konzept im groben und ganzen als Evolution bezeichnen oder "Herantasten, Probieren, Versagen, Ändern" sozusagen induktives Vorgehen, also Versuch (Mutation) und Irrtum (Selektion).

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