Ein sehr schöner Artikel im Handelsblatt. Soviel zum Thema Fachkräftemangel. Was viele schon lange vermuteten, dass das fehlen von Fachkräfte einerseits auf die mangelnde Ausbildung, der zugegeben zuletzt teilweise harten Jahre für die Wirtschaft, und andererseits an der Unfähigkeit der Unternehmen in einer immer weiter alternden Gesellschaft Arbeitnehmer über 45 einzustellen liegt.
Aber dieses Phänomen ist haben wir ja nicht nur bei Ingenieuren. Wenn ich bedenke was für Anforderungen die deutsche Wirtschaft heutzutage schon an einfache Praktikumsplätze legt, oder noch besser in Supermärkten werden nur noch Schüler die auf ein Gymnasium gehen als Auspacker eingestellt. Da fragt man sich: Brauch ich heute schon Abitur um Kartons zu öffnen???
Mal ganz ehrlich, wenn ich mich an der Uni so umsehe und umhöre, dann merkt man immer mehr was viele Unternehmen nie zugeben würden, aber nah an der Realität ist, auch wenn ich es ein wenig überspitz mal so beschreiben würde:
"Suchen 20 Jährige/n mit Doktortitel, 15 Jahren Beruferfahrung, 5 Jahren Auslandserfahrung, mindestens 3 Praktika bei führenden Unternehmen der Branche (weiß der Teufel wo die die her haben), umfangreichen sozialen Engagement, mindestens 3 Fremdsprachen für eine Stelle als Praktikant bei einem allenfalls zweitklassigen Unternehmen, mit den Aufgabenbereichen Kaffee kochen sowie Klo- und Kopierpapier wechseln, ohne Bezahlung versteht sich."
... und das ist mir auch klar warum uns Fachkräfte fehlen, von solchen Arbeitnehmer kann man nie genung haben, nur das der Arbeitsmarkt für beide Seiten kein Wunschkonzert ist, haben viele Unternehmen scheinbar noch nicht mitbekommen. Ich such ja auch einen Job mit unvorstellbar großer Bazahlung zu minimaler Arbeitszeit, am besten von Zuhause. ;)
Man kann eben nicht immer irgendwo neue Fachkräfte importieren, man muss auch mal die eigenen Menschen ausbilden und akzeptieren.
Aber dieses Phänomen ist haben wir ja nicht nur bei Ingenieuren. Wenn ich bedenke was für Anforderungen die deutsche Wirtschaft heutzutage schon an einfache Praktikumsplätze legt, oder noch besser in Supermärkten werden nur noch Schüler die auf ein Gymnasium gehen als Auspacker eingestellt. Da fragt man sich: Brauch ich heute schon Abitur um Kartons zu öffnen???
Mal ganz ehrlich, wenn ich mich an der Uni so umsehe und umhöre, dann merkt man immer mehr was viele Unternehmen nie zugeben würden, aber nah an der Realität ist, auch wenn ich es ein wenig überspitz mal so beschreiben würde:
"Suchen 20 Jährige/n mit Doktortitel, 15 Jahren Beruferfahrung, 5 Jahren Auslandserfahrung, mindestens 3 Praktika bei führenden Unternehmen der Branche (weiß der Teufel wo die die her haben), umfangreichen sozialen Engagement, mindestens 3 Fremdsprachen für eine Stelle als Praktikant bei einem allenfalls zweitklassigen Unternehmen, mit den Aufgabenbereichen Kaffee kochen sowie Klo- und Kopierpapier wechseln, ohne Bezahlung versteht sich."
... und das ist mir auch klar warum uns Fachkräfte fehlen, von solchen Arbeitnehmer kann man nie genung haben, nur das der Arbeitsmarkt für beide Seiten kein Wunschkonzert ist, haben viele Unternehmen scheinbar noch nicht mitbekommen. Ich such ja auch einen Job mit unvorstellbar großer Bazahlung zu minimaler Arbeitszeit, am besten von Zuhause. ;)
Man kann eben nicht immer irgendwo neue Fachkräfte importieren, man muss auch mal die eigenen Menschen ausbilden und akzeptieren.

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