Große Sache sowas.Die Frage die sich für mich nun auf lange Sicht stellt ist: Wie wollen/sollen ein haufen verstrittener und teils unfähiger (oder auch korrupter) Politiker ein so großes Gebiet, was noch dazu so kulturell und wirtschaftlich verschieden ist, auf Dauer zusammen halten.
Ich meine, da glücklicherweise in manchen Ländern, die gewählten Volksvertreter auch mal auf das Volk hören, und so diese EU-Verfassung gekippt wurde. Hätte man die Deutschen gefragt, hätten sie auch eindeutig dagegen votiert!
Nun sitzen diese Herren und Damen schon eine ganze Weilen in Brüssel und haben es doch seit wieviel Jahren nicht geschafft, teilweise berechtigte Ängste, vor allem in reicheren Ländern abzubauen?
Ich meine, wenn man es mal ganz neutral sieht, gibt es auf der Welt (oder Europa) nur begrenzte Anzahl an Rohstoffen (hier können auch andere Dinge stehen) für eine immer stärker steigende Bevölkerung. Wenn man einen Kuchen durch immer mehr Teile (seien sie auch unterschiedlich groß) zerstückelt wird der Anteil für jeden Einzelnen ja kleiner. Also muss man ja im Prinzip Leuten die größere Stücke haben, es schmackhaft machen, freiwillig einen Teil (von ihrem Wohlstand in diesem Fall) abzugeben für andere. In dem man zum Beispiel glaubhaft macht, das der zu verteilende Kuchen (Wohlstand z.B.) größer wird (zwar können die Rohstoffe auf der Erde noch nicht mehr werden, aber z.B. die Auslastung oder Effektivität)!
Aber das hat bisher noch kein Politker gemacht! Die Leute haben Angst, besonders in Grenzgebieten, wie bei uns, das sie viel mehr abgeben müssen als sie bekommen, da man ihnen eindeutigen Nutzen auch noch nicht nachgewiesen hat! Und Angst war noch nie ein gutes Bindeglied unter Völkern/Nationen! Hinzu kommen natürliche Ängste(wie Urängste) z.B. vor Überfremdung!
Schon Napoleon ist damals am Widerstand der Völker Europas gescheitert, welche nicht unter einer zentralen Regierung stehen wollten, sei es nun Brüssel, Paris oder sonstwo! Also warum sollten unsere Politker dieses Kunststück schaffen (ab heute hat ja Deutschland für ein halbes Jahr EU-Ratspräsidentschaft), besonders unter dem Aspekt steigender Politik- und EU-Verdrossenheit.
