Montag, 25. Juni 2007

In Deutschland herrscht schon wieder Fachkräfte Mangel!

Nach Berichten von Welt Online hat Deutschland zu wenig spezialisierte Arbeitskräfte und es man möchte dieses Problem wiedermal durch Zuwanderung lösen.

Muss ich sagen bin ich persönlich dagegen, da werden falsche Schlüsse für mich gezogen. Beklagt wird in diesem Artikel z.B. das wir zu wenig Ärzte haben. Aber meiner Ansicht nach ist es nicht das Problem, das wir zu wenig ausbilden, denn ständig hört man ja davon, dass so viele Ärzte auswandern, vielmehr sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Mediziner das wahre Problem. Die Fachkräfte sind vorhanden, nur gehen sie, weil sie schlecht behandelt werden. Das ist auch in vielen anderen Branchen so. Also halte ich es eher für ein innepolitisches Problem. In diesem Fall stehen dabei besonders die Gesundheitsreform und das stark belastende Abgabensystem (auch Steuern) im Vordergrund.

Noch dazu haben wir ja schonmal erlebt, das "unkontrollierte" (ich übertreibe hier absichtlich) Einwanderung keinesfalls ein Wundermittel ist. Die vielen Integrationsprobleme, an denen wir doch jetzt schon zu scheitern drohen, beziehungsweise in machen Bezirken von Großstädten gescheitert sind, waren die späte Bürde dieser Maßnahmen. Das sollte man ehrlich mal aussprechen. Auch wenn es die Bundesregierung nicht hören will! In den Nachkriegsjahren wurden viele Gastarbeiter ins Land geholt ("Die ja dann wieder gehen werden, wenn sie hier 1/4 bis 1/3 ihres Lebens verbracht und für uns gearbeitet haben und fast alle Verbindungen zur alten Heimat verloren haben", Achtung Sarkasmusgefahr), ohne das man bedachte, dass die eigene Bevölkerung sich vielleicht schnell wieder erholen würde, beziehungsweise aus den Ostgebieten noch nachkam (also die ganz alten Ostgebiete meine ich jetzt natürlich, nicht die aktuelle Abwanderungsbewegung).

Noch dazu sollte man nicht die Effekte einer immer größer werdenden EU unterschätzen, immerhin kommen aus den neuen Länder viele günstige Arbeitskräfte speziell im privaten Pflegesektor nach Deutschland. Auch wenn man die EU aktuelle Verfluchen möchte, so wie man Deutschland wieder über den Tisch gezogen hat. Habt ihr heute auch die Artikel zu dem Bild rechts gelesen? Die Polen, welche ja nun "dank" ihrer Aggressivität alles erreicht haben, was nur überhaupt möglich war auf diesem EU-Gipfel, sehr wahrscheinlich zu Lasten der übrigen EU, zu Lasten Deutschlands auf jeden Fall, vorher hätte man selbst diesen Kompromiss nicht als möglich angenommen, fühlen sie schlechte Behandelt und denken allen ernstes, dieser Gipfel wär ein deutscher Erfolg. Nach dem man soweit auf Polen zugegangen ist, trotz ihrer Blockadehaltung? Ich glaube Polen kann Deutschland auch 60 Jahre nach Kriegsende immernoch nicht als gleichberechtigtes Mitglied in Europa anerkennen, für die sind wir immernoch alles Nazis oder zu mindestens Kollaborateure (bewusst im Gegensatz geschrieben zum vorher verlinkten Artikel bei heute.de)! Ich erspare mir dazu jeden weiteren Kommentar, das macht mein schwaches Herz nicht mehr mit, ich reg' mich jetzt schon wieder auf ;)

Aber zurück zum Thema, wenn man es mal im großen und ganzen betrachtet ist das Problem, dass die jetzige Regierungsgeneration, also die 50 bis 70-jährigen, zu lange (zu mindestens im Westdeutschland) auf Kosten der Jungen gelebt haben, sprich weit über den Verhältnissen, die den Spaß nun nicht mehr mitmachen und gehen! Das ganze gewürzt mit ein paar anderen kleinen Schweinereien, wie das man jahrelang nicht genug ausgebildet hat (jetzt bekommt die Industrie ihr Fett weg) und dann beklagt hat, es gäbe zu wenig Fachkräfte, genau das selbe Thema. Im Endeffekt handelt es sich also um einen Generationen Konflikt, der wenn man es ganz genau nimmt bei unserem ersten Kanzler Konrad Adenauer (CDU) mit den Worten: „Kinder bekommen die Menschen immer“ begann. Da haben sie nun den Salat, aber das "Unterdrückte und Benachteiligte" (wieder eine bewusste Übertreibung, oder doch nicht?), sprich die Jungen entweder rebellieren oder gehen, damit hätten sie rechnen müssen. Nur neue Leute ins Land zu holen, die man dann genauso schlecht behandelt und die nur kommen, weil es bei ihnen Daheim noch beschissener für sie ist, bringt auf Dauer auch nur Sorgen oder die ziehen dann weiter, den Ärzten hinterher, gen Westen, in die Schweiz oder die USA, oder aktuelle die polnischen Spargelstecher nach GB.

Also keine Experimente ;) besser noch nicht die selben dummen Fehler wiederholen!

Freitag, 22. Juni 2007

Fauler Kompromiss auf dem EU Gipfel?


Diesen Artikel wollte ich eigentlich ja schon gestern Abend schreiben, habe es aber aus dem Grund, dass sich die Situation ständig änderte, gelassen.

Der letzte Kompromiss an Polen gestern Abend fand ich schon sehr grausam, so weit wollte man auf die aggressiven Polen zugehen? Ich dachte nicht schon wieder so ein mieser Kompromiss wie der Britenrabatt? Nicht schon wieder so ein großer Fehler! Als aber Angela Merkel nach dem letzten ausgeschlagenen Angebot, ohne Polen weiter machen wollte, dachte ich endlich wird dieses Schmierentheater beendet. Ich bin kein Angiefan, aber wenn sie das durchzieht, dachte ich mir, hat sie mein größten Respekt. Den viel zu oft bedeutet ein Kompromiss nur den kleinsten gemeinsamen Nenner, sodass es meistens besser gewesen Wäre eine Meinung hätte sich durchgesetzt. Diesmal also die gute Angie?

Leider kam es nicht so und ich brauche meine Meinung über Angela glücklicherweise nicht ändern. Was haben wir nun?

Wieder haben die Briten einen Sonderstatus! Dank Super-Tony! Man, was wollen wir eigentlich mit Großbritannien, die wollen sich doch eh nirgendwo beteiligen wo sie nicht wesentlich mehr gewinnen als sie beisteuern müssen und politisch sind sie mehr USA bzw. nur GB als Europa. Naja die Grundrechte-Charta kann man ja auch in GB nicht akzeptieren, was ist wenn England sich auch einmal ein Guantanamo zulegen will, da können sie Grundrechte für "alle" Menschen nicht gebrauchen. Naja und wenn man den selben Vertreter im Ausland hätte wie alle anderen EU-Staaten könnte man garnicht mehr so schön sein eigenes Süppchen kochen, ganz zu schweigen, das dann vielleicht alle Sonderrabatte, welche man von anderen Mächten bekommt, man mit anderen teilen muss, nicht nur alles für sich selbst, das geht ja garnicht!

Ganz zu schweigen von der aktuellen Lösung mit Polen! Ich halte es für einen faulen Kompromiss! Neue Regelung in 2017!?!?! Was soll das? Jetzt haben wir noch 10 Jahre ein unverhältnismäßigen und ungerecht hohen Stimmenanteil bei einem Land, das aktuell von Leuten regiert wird, welche augenscheinlich im Jahr 1947 leben, nicht 2007. Noch dazu bekommt Polen jetzt mehr Abgeordnete im Europaparlament. Mit welcher Begründung? Weil sie lang genug gequängelt haben? Ich bin der Meinung machmal sollte man so etwas auch scheitern lassen können anstatt solche Kompromisse zu machen. Vor allem was war das für ein Signal an alle teilnehmenden Länder, stellt euch nur lang genug quer, stellt unverschämt hohe Forderungen, zur Not holt ihr auch irgendeine Leiche aus dem Keller, Europa hat ja unzählige, und schon werdet ihr mit sehr vielen Zugeständnissen nach Hause kommen können, dass sie euch mit Blumen überhäufen können. Ich kann es natürlich nicht wissen, aber jetzt wo im entscheidenen Moment den fiesen Tricks nachgegeben wurde, werden sich solche Problem wohl häufen!

Ich letzter Zeit haben ja einige kleine Staaten ja ständig gesagt ihre Interessen werden nicht genug berücksichtigt, hat schon mal einer daran gedacht, dass Deutschland und seine Bürger vielleicht auch welche haben. Aber die Zeiten wo ein deutscher Politiker so etwas in Europa vertreten hat sind schon eine Weile her!

Europa hat genug Staaten, wenn ein Land partut (ja ich habe keine Ahnung, wie man das schreibt, so jedenfalls nicht) nur boykottieren will, das ist hier keine Flichtveranstaltung! Wer will kann gerne gehen ohne Millionen/Milliarden Subventionen natürlich.

Also doch wieder diese Angela!

Ich weiß nicht, sie wird hierzulande immer für ihre innen und außenpolitischen Erfolge gelobt. Ich frage mich nur immer welche? Der beste Kanzler/-in, den wir in letzter Zeit hatten, ist für mich immernoch Gerhardt Schröder! Okay er hat sich am Ende nicht populär gemacht, aber das ist auch nicht die primäre Aufgabe eines Politikers. Der sah wenigstens noch irgendwie staatsmännisch aus. Selbst die BILD, welche ihn ja mit Schimpf und Schande aus dem Amt jagen wollte. Hatte vor einem halben Jahr oder so eingesehen, dass die Reformen, die er eingeführt hat richtig und notwendig waren, etwas was die CDU heute noch nicht zu gibt, auch in 100 Jahren werden die das nicht tun! Ich bin ja auch ein Befürworter der Ostseepipeline! Nur allein aus finanziellen Gründen, natürlich.

Terrorgefahr in Deutschland???


Es ist wieder mal soweit, dass vor Terrorgefahr in Deutschland gewarnt wird. Gut, ich kenne persönlich Niemanden der Angst vor Terror hat, aber das will ja nichts heißen. Nein mal ehrlich ein Versuch gab es ja schonmal, die 2 "Kofferbomber" in Köln. Aber sollten wir uns wirklich so stark sorgen, wie die andauernden Meldungen, einen glauben machen wollen?


Ich denke eher nicht. Sicher kann man nie vor Anschlägen 100% sicher sein und wir in Deutschland sollte damit rechnen, sprich uns nicht zu sehr wundern, wenn es passiert, also dann panisch alles noch weiter zu Überwachen. Aber unter dem Gesichtspunkt, dass unser Werter Inneminister, welcher ja ständig vor Terror warnt, in letzter Zeit ein verschärftes Sicherheitsgesetz nach dem anderen "durchprügeln" will, ist der Verdacht nahe, dass es sich um gezielte Propaganda bzw. sogar ein wenig Panikmache handelt, um mehr Akzeptanz für die Vorschläge von Schäuble zu bekommen.

Ich denke da nur an Vorratsdatenspeicherung, Aufhebung Unschuldsvermutung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren (wo mal schnell vollendete Tatsachen geschaffen wurden, wegen der ach so aggressiven Friedensprotestanten), Biometrische Pässe, Onlinedurchsuchungen und und und. Unser werter Minister übertreibt für mich manchmal ein klein wenig, sodass ich eher meine Freiheit und unsere Demokratie in Gefahr sehe, als mein Leben durch Terroranschläge bedroht. Aber wer weiß, vielleicht sollte unser Wolfgang einfach den BND ein paar Anschläge organisieren lassen, wie vielleicht auch in den USA geschehen? Aber sein wir weiterhin ehrlich, er müsste schon ziemlich viel in die Luft jagen, damit ich seine Ideen befürworte, sorry, wir werden wohl keine Freunde im Geiste mehr ;)

Wenigstens stehe ich mit meiner Meinung nicht allein!

Wen man heut die einschlägigen Internetzeitungen liest, kann man nur froh sein, dass Polen von allen Seiten entsetzten und Unverständnis entgegen schlägt, nicht auszudenken, wenn es noch Befürworter gefunden hätte.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Jetzt spinnen sie vollends........................die Polen!

Man als ich das heut überall gelesen habe, da dachte ich jetzt setzt es aus. Mal ehrlich man haben die einen Schaden.

Aber auch echt fies die Argumentationsführung , erst mit Hilfe von irgendwelchen Rechenbeispielen, die irgendwas beweisen sollten, an die "Vernunft" und den "Verstand" der EU-Mitglieder appellierend um ihre Forderung durch zu bringen. Als sie merkten das bringt nichts, haben sie langsam aber sicher die Diskussion emotionalisiert, mit Vorwürfen ein eigentlich EU-weites Thema Schritt für Schritt auf einen "Kampf" Deutschland gegen Polen hinauslaufen lassen, der es eigentlich nie war, aber sie haben ihn einfach dazu gemacht, um am Ende die alles entscheidene Karte zu spielen zu können: "Deutschland ist Schuld am Krieg und vielen Toten". Ich mein das stimmt, auch nach 60 Jahren noch, aber es ist eigentlich ein Beispiel wie armselig dieses Land ist, dass sie immer wieder nur dieses eine allesodernichts Argument bringen.

Ich kann es sogar ein wenig verstehen, Deutschland ist selber Schuld an der ganzen Aktion! Jahrzehntelang wurde doch bei allen außenpolitischen Entscheidungen immer sofort nachgegeben, sobald einer von der historischen Schuld sprach. Sofort war jede Diskussion zu Ende und Deutschland gab überall nach.

Jetzt will ich mal was dazu sagen: Ich fühle mich nicht schuldig! Weder historisch noch sonst irgendwie! Weder für Holocausttote noch für andere und wenn unsere ganzen alten Politiker immerwieder davon reden, fühle ich mich nicht repräsentiert!

Ich sage auch warum ich mich nicht schuldig fühle: Ich bin Anfang 20, mein eigener Großvater war am Ende des II. Weltkrieges gerademal 12! Selbst der kennt vieles nur vom Hörensagen. Seitdem ist bei uns noch ein Land mehr untergegangen, von dem ich auch kaum noch was weiß, da ich einfach zu jung war.

Ich habe nie Jemanden Leid zu gefügt, auch mein Vater nicht und selbst mein Großvater nicht (obwohl der ja manchmal ein ganz schöner Verbrecher ist ;-) wenn er die Oma wieder ärgert)! Ich sehe nicht ein für etwas immernoch kollektiv schuldig zu sein was solange her ist. Ich kann es nicht mehr hören, in der Schule wurde dieses Thema ja schon bis zum erbrechen durchgenommen, jedes Jahr Minimum! 3 mal. Es reicht! Da könnte man auch die Italiener als indirekte Nachfahren der Römer beschuldigen und Reparation verlangen, weil sie soviel "wehrlose" Germanenstämme niedergemetzelt haben.

Genauso sehe ich das auch im Fall Palästina. Sicher lag es damals auch am Verhalten der europäischen Mächte, dass die Juden das Land dort bekamen, man also die Palästinenser überging, und das so viele Juden dahin geflüchtet sind (wegen Deutschland, sagen wir es ruhig). Aber die Bewegung des Zionismus ("Heimreise des jüdischen Volkes in ihre Heimat", wobei ich den Begriff Volk schon immer falsch fand, Juden sind für mich Anhänger einer Religion, kein eigenständiges Volk [mehr], einfach durch die jahrhundertelange Vermischung, jeder kann Jude werde, wenn er es will) gab es auch schon vorher. Aber nach über 60 Jahren müssen die auch mal auf eigenen Beinen stehen, für ihr Verhalten selbst verantwortlich sein und gerade stehen! Ich fühle mich nicht schuldig, dass da unten Krieg herrscht. Da sind sie ganz allein dran schuld! Wenn sie Krieg führen wollen, lass sie doch!

Vielleicht ist die Menschheit noch nicht so weit, überall diplomatische Kompromisse zu erzielen, vielleicht gibt es in manchen Fällen nur eine kriegerische Lösung, bis einer endgültig verloren hat und endlich Ruhe ist. Das ist jetzt nur so eine theoretische Überlegung, aber ich bin der Meinung, man sollte soetwas in Betracht ziehen, dass es soetwas geben kann! Es ist halt nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ich denke wir sollten so aufgeklärt sein, auch so eine Möglichkeit in Betracht zu ziehen oder als möglich anzuerkennen.


Aber nochmal zu den polnischen Kriegstoten. Da ja alle Länder in den zwei Weltkriegen viele Menschenleben verloren haben. Vielleicht sollten wir die Bevölkerung von 1914 als Orientierungspunkt für Stimmenanteile nehmen oder noch besser eine Zeit, wo es Polen gar nicht gab ( 3 polnischen Teilungen), da hätte Europa wenigstens Ruhe von den Kaczynskis.

Vielleicht sollte man auch die USA und GB nochmal juristisch belangen, da sie im 2. Weltkrieg so viele Bomben auf Deutschland geworfen haben. Dabei habe ich so viele Verwandte verloren, ganz zu Schweigen von den Häusern. Ich könnte jetzt vielleicht reich sein, viel mehr Verwandte haben, die mir zu jeden Feiertagen (Geburtstage, Weihnachten) Geldgeschenke hätten geben müssen, dass hochgerechnet mit Zinsen. Außerdem wären die dann auch noch anteilig Stimmen für Deutschland. Wenn ich mal Bundeskanzler werden wollte, hätten die mich wählen können! Sauerei, ich verlange Entschädigung! Sofort!

(Die letzten 2 Absätze waren reiner Sarkasmus, falls es nicht aufgefallen sein sollte, mir ist durchaus bewußt, dass es mache Länder von damals nicht mehr gibt, aber wo wir eh gerade den ersten Verfassungsentwurf der EU begraben, warum diskutieren wir nicht nochmal über die Sache. Wie wäre es mit dem heiligen römischen Reich deutscher Nation!)

Also hört bitte auf von historischer Schuld zu reden! Für die meisten Menschen die jetzt leben, nicht in der Vergangenheit, sollte dieses Thema durch sein. Haben wir nicht genug andere Sorgen Klima, Hunger, zu viele Arbeitslose, die in ihrer Freizeit womöglich nur auf dumme Gedanken kommen und dann NPD oder die Linke wählen!


Montag, 18. Juni 2007

Letztens war ja eine Woche zur Beschränkung des Alkoholkosums der Deutschen!


Jedenfalls habe ich einen witzigen kleine Test gefunden, wo man sich selbst testen kann. Allerdings scheint es einer dieser sehr kritischen, aufrüttelnd wirkend wollenden Tests zu sein, da sie wirklich überhart bewerten.

Jeder der sich 1 mal in der Woche mit Freunden und Bekannten auf ein Bier oder ein Glas Wein trifft gilt da schon als stark gefährdet, wenn man dann noch einmal im Monat richtig einen Trinken geht ist man sofort im roten Bereich. Ich denke jeder zweite Student, wenn nicht noch mehr, wären dann nach diesem Test Alkoholiker. Von den Arbeitern, die Abends zum Feierabend mal ein Bier trinken ganz zu schweigen.


Aber wie haben wir in der Schule gelernt, alles was regelmäßiger Konsum ist und sei es auch nur man trifft sich einmal im Monat zum Trinken mit Freunden bedeutet Abhängigkeit, weil es ja "regelmäßig" geschieht. Ich persönlich halte das für völligen Quatsch. Achso ich persönlich habe mit orange bis rot abgeschnitten, also sehr schlecht, manche Fragen sind halt wage gestellt, mit "oft" und "viel", hab halt beide Optionen einmal ausprobiert, obwohl ich wirklich nicht viel trinke, aber einmal im Jahr auf einem Festival oder mit Freunden im Urlaub, oder gar am Anfang des Semesters auf Studentenfeiern schon bist du da durch, juckt mich aber herzlich wenig, Prost!

Hieß es nicht mal ein Bier am Tag sei gesund, wegen der Mineralien?

Achso Suchtwoche hieß diese Aktion! Auf ihr Wohl!

(Habe gerade herausgefunden, dass selbst wenn man nur eine einzige Frage mit orange hat und alle anderen 23 grün, das einem selbst dann die orangene Karte gezeigt wird, also mehr ein Test um Deutschland ein schlechtes Gewissen einzureden, ganz ehrlich: Funktioniert hat es nicht! Manche Leute haben mit sowas auch einen sehr verkrampften Umgang.)

Der Streit zur EU-Verfassung.



Nun beteilige ich mich auch zu diesem Thema.

Zuerst mal wie ist die aktuelle Lage?

Mittelgroße Länder, wie Polen, werden aus dem Vertrag von Nizza übermäßig gegenüber großen Ländern, wie Deutschland, bei der Stimmenvergabe bevorteilt! Hier eine ganz gute, relativ! neutrale Einschätzung auf Heute.de.

Was soll sich ändern?

Es soll eine gerechte EU-Verfassung entstehen!

Wo ist das Problem?

2 konkurrierende Systeme, das skandinavische! Quadratwurzelsystem vertreten von Polen, das sich relativ ausgewogen an den Bevölkerungszahlen misst und das System der qualifizierten Mehrheit, hauptsächlich vertreten von Deutschland, Frankreich, Italien (großen EU-Ländern halt, ganz kleinen ist das eh egal), welches kleine Länder wie Luxemburg, statistisch hochgerechnet auf alle möglichen Kombination der Abstimmung, ein wenig bevorteilt, genau wie ganz große Länder. Mittelgroße Länder wie Polen, verlieren relativ an Macht (es gab da mal ein paar sehr gute Graphiken zu im Netz, wenn ich sie nochmal finde, stelle ich sie hier aus / da sind sie!).

Wie wird argumentiert?

Polen stellt aus historischen Gründen vor der Angst eines von Deutschland dominierten Europa und natürlich aus machttechnischen und innenpolitischen Gründen (starkes Polen) die Frage: "Ist es gerecht das Deutschland und andere große Länder so bevorteilt werden?"

Ich habe mir Gedanken dazu gemacht und sehe das folgender Maßen:

Für mich stellt sich die Frage anders: Ist es gerecht das die großen Länder, welche mit Abstand am meisten zur EU beitragen, nicht bevorteilt werden sollen?

Die Sache ist doch so, wenn es außenpolitische Querelen mit den USA, Russland oder China gibt, halten meist große Länder wie Frankreich, Italien und Deutschland den Kopf hin, siehe "Altes Europa" (GB lasse ich bewusst raus, die zähle ich zu mindestens momentan als 51. Staat an, wenn ihr wisst was ich meine), und nicht zuletzt tragen sie am meisten (nicht nur finanziell) zur EU bei, während mittlere Länder wie Tschechien, Slowakei, Polen oft eher Nettoempfänger sind, deshalb sind ja soviel Polen für die EU, weil ihre Landwirtschaft gut davon profitiert hat. Schuldenerlasse für Afrika bestimmt zwar die ganze EU, die Schulden haben aber solche Staaten aber meistens wo? Sicher nicht bei Polen.

Vielmehr: "Sollte man Ländern, wie als bestes Beispiel Polen, überhaupt soviel Stimmgewalt geben, da sie sich in letzter Zeit doch eher zweifelhaft zu europäischen Zielen bekannt haben?"

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie kommt der denn darauf? Folgendes: Polen bekommt und fordert von der EU viel Unterstützung, nicht nur finanzieller Art, sondern z.B. auch im Streit mit Russland. Wenn es aber dann mal darum ging Farbe zu bekennen, hat Polen sich fast ausschließlich gegen europäische Interessen gestellt bzw. eigene Wege verfolgt. Beispielsweise der Irak-Krieg, während sich fast ganz Europa geschlossen gegen den Krieg ausgesprochen hat und solche Scherze wie "Freedom Fries" ertragen musste, hat Polen sich (und die Slowakei glaub ich auch), obwohl sie viel Geld von der EU bekommen haben auch noch von Amerika "den Arsch buttern lassen" und Truppen in den Irak geschickt, sich sogar an der abfälligen Debatte Altes Europa intensiv beteiligt. Ja, Polen war oder ist Teil der Koalition der Willigen oder wie es ein in letzter Zeit meines Erachtens nach zurecht kritisierter amerikanischer Dokumentarfilmer ausdrückte: "Die Koalition der Erpressten, Gezwungen, Bestochenen und Genötigten". Zu der sonst noch zahlreiche wichtige Staaten gehörten, wie das gerade sehr selbständige Afghanistan oder Länder ohne Armeen und welche die gar nichts davon wussten, das Bild bei Wikipedia suggeriert mehr als es eigentlich waren, z.B. die Türkei haben sich niemals am Irakkrieg beteiligt, haben den USA sogar verboten eine Luftwaffenbasis zu nutzen.

Da herrscht meiner Meinung nach eine starke Diskrepanz zwischen Geben und Nehmen!

Das Problem ist doch dieses, dass eine irakisch Miliz in Bagdad oder Basra nicht unterscheiden kann ob sie gerade gegen polnische, deutsche, französische, schwedische, irische oder finnische Truppen bekämpft. Genau wie ich nicht vom Sehen sagen kann, ob ein Schwarzafrikaner aus dem Senegal, Namibia oder Botswana kommt! Somit machen die Polen nicht nur sich zum Anschlagsziel, sondern ohne es verhindern zu können auch uns, nur das wir dafür nicht von den USA bezahlt wurden (das selbe Problem haben wir übrigens auch mit GB, Italien, Spanien, Dänemark und natürlich den USA). Vielmehr noch, sollte Polen mal angegriffen werden, da es sich zu zweifelhaften außenpolitischen Aktionen hinreisen lässt, wäre das für uns ein Bündnisfall und wir müssten mit in den Krieg ziehen. Noch ein Vorteil der EU, welcher aber wenn man unachtsame Mitglieder hat, sich schnell als Boomerang erweisen kann.

Ich bin also der Meinung Länder wie Polen sollen erstmal durch konstruktiven Beitrag zur EU beweisen, dass sie der Verantwortung von mehr Macht und mehr Befugnissen in der EU würdig sind und diese nicht schnell leichtfertig für innen- und außenpolitische Spielchen und Machtkämpfe einsetzen. Für mich sieht es momentan aber nach allem anderem nur nicht danach aus, dass Polen sich als verantwortungsvolles Mitglied benimmt. Die populistischen Parolen den Kaczynski-Brüder, die immer wieder innenpolitisch gegen Europa hetzen um Stimmen zu bekommen, nicht ganz europäische neue Gesetzte in Polen zu Abtreibung usw., die fast schon mit Tradition geführten Stänkerein gegen Deutschland, irgendwas kann ma ja immer kritisieren und nicht zuletzt ihr bockbeiniges Verhalten bei dieser und anderen Abstimmungen malen ein anderes Bild!

Solange Polen eine Strategie fährt "Polen-Zuerst" wäre es unverantwortlich und auch ungerecht ihnen mehr Stimmen als unbedingt nötig in einer EU-Verfassung zu geben!

Hier noch zwei interessante Aspekte zum Thema:

Polen (die Vorgängerregierung) hat die aktuell von ihnen kritisierte Lösung selbst mit ausgearbeitet und abgesegnet, und ein Durchsetzung der Quadratwurzelregel würde meiner Ansicht nach das Grundprinzip der EU, das jede Stimme jedes EU-Bürgers gleich viel zählen soll, wie sonst auch, verletzen!

Wie in einem schlechten Film ...


oder Mafia einmal anders!

Das dachte ich zumindestens als ich folgenden Artikel bei welt.de gelesen habe. Okay eigentlich dürfte einen nichts was aus Amerika kommt noch schocken, aber dass sie ihren eigenen Hollywoodfilmen so nah kommen, Respekt und Applaus! Wer sich gegen Bush-/Cheney- Militärjunta engagiert, und sei es nur gezwungenermaßen und beruflich, wird zum Staatsfeind "Nr. 1". Beim nächsten Agentenfilm schaue ich auf jeden Fall genauer hin, da es sich ja scheinbar nicht um rein belletristische Abendfüller handelt, sondern mehr einer Dokumentation des alltäglichen Wahnsinns gleicht.

Man müsse "das Gesamtbild schützen", mal ehrlich, in jedem zweitklassigen CIA-Streifen weiß man sofort, dass sowas nur die Bösen und Korrupten sagen, um den Helden zu verbotenen Aktionen zu bringen oder ihm etwas zu untersagen! Warum sollte es im realen Leben anders sein?

Wo bleibt James Bond im Dienste ihrer Majestät um die Welt zu retten? Achso Blair ist ja das Schoßhündchen, da wird also auch nichts drauß! Der Untergang 2 ist nah!

Denkt immer daran "Big Brother ist wachting you!"

Freitag, 15. Juni 2007

Scheiße!

Ich habe mir gerade die Mühe gemacht und ein riesigen langen Artikel geschrieben, der auch richtig gut mir damit die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Man macht sich ja auch keine Sorgen, gibt ja automatisches Speichern, bin gerade fertig, komme unglücklich auf ein paar Tasten sodass nur noch "b" da steht und im nächsten Moment speichert dieser verdammte Mistscheiß! Argh, ich könnt ausrasten, ehrlich. Die Arbeit von einer Stunde umsonst!

Die Scheiß Software speichert irgendwie jede Minute und ich weiß nichtmal wo ich das umstellen kann um es zukünftig zu verhindern! Hier gibt es nichtmal verschiedene Versionen, es speichert immer wieder über das selbe!

Mist aber auch! Vielleicht habe ich morgen Zeit und Lust ihn zu rekonstruieren, mal sehen! Jetzt bin ich erstmal platt.

Scheiße!

Dienstag, 12. Juni 2007

Nur kurz zur Info!

Heut war dann der dritte Techniker da mit neuer CPU, Ergebnis: Laptop wird jetzt doch endlich getauscht. Wird natürlich jetzt erstmal gebaut, also nochmal ca. 14 Tage Abstinenz. Aber ich habe erfreut gesehen, dass auch tageschau.de sich mit dem Problem der Grundrechtsverletzungen beim G8-Gipfel endlich auseinandersetzt, wurde aber auch Zeit!

Freitag, 8. Juni 2007

Auch wieder ein sehr schöner Artikel ...

bei Spiegelfechter zum Thema G8-Gipfel und Medien (ist nicht extra verlinkt, da bereits links in der Navigationsleiste). Nur leider wieder viel zu lang zum lesen :)

Nur schnell kurz etwas, da ich wieder zu Uni muss.

Folgender Artikel bei Stern.de hat mich erschüttert. Ist es mit unserem "Rechtsstaat" schon so weit gekommen?

Eine eklatante Menschenrechtsverletzung und das zu Hauf in Deutschland! Sollte dieser Artikel wirklich so war sein (Ich habe es noch nirgendwo sonst gelesen.), müsste man eigentlich zum Kampf gegen diesen Staat bzw. die Staatsgewalt aufrufen (Ich tue dies an dieser Stelle ausdrücklich nicht, nacher sitze ich auch noch bei Wasser und Brot!), da sie die eigenen Gesetzte und Verfassung nicht befolgen um politische Ziele/Maßnahmen durchzusetzen. Es scheint mir eine sehr einseitige und auch merkwürdig eigene Arbeitsauffasung der Polizei zu sein die dort praktiziert wird, wenn man Menschen wie im Zoo ohne Grund hält und behinderten Mitmenschen sagt: "Verklag uns doch!". Ich frage mich wie ein Staat von seinen Bürgern verlangen kann sich an Regeln und Verordnungen zu halten, wenn er sie selbst immer wieder nicht einhält? Diese Regierung verspielt langsam ihre Legitimation! Mich würde jetzt gern mal interessieren was einige Kollegen die Jura studieren dazu sagen und wie sie das wieder rechtfertigen wollen? Achso, der CIA beim Vertuschen helfen wir übrigens auch, was ich so nebenbei aus den Medien gerade gehört habe. Super, genau meine Politik, da fühlt man sich repräsentiert! (Achtung: ironieverdächtig)

Gerade noch gesehen, der Artikel des Spiegel.

Dienstag, 5. Juni 2007

Vorübergehend außer Betrieb!


Meine Abstinenz in Sachen Bloggen wird sich wohl noch ein wenig länger hinziehen. Heute war ein neuer Techniker mit einem neuen Teil von Dell da (ein Palm Rest oder so, da wo die Tastatur aufliegt, auch ein Haufen Elektronik drin) und es geht wieder nicht. Jetzt komme ich nicht mal mehr damit ins Internet. Ich könnte es zwar neu installieren (Kartentreiber), aber die Tage will wieder einer kommen, diesmal mit mehreren Teilen, da lohnt sich das nicht und weil ich so ein wohlwollender und herzensguter Mensch bin habe ich eingewilligt (da muss ich sogar selber lachen). Sollte es dann immernoch nicht klappen, bekomme ich einen neuen sauteuren Laptop.

Zur Frage eventuellen Frage: "Warum ich dan diesen Beitrag scghreiben konnte?"

Dieser Beitrag ist nur unter unmenschlichen und somit auf Dauer unzumutbaren Einsatz entstanden, sprich ich musste ins Nebenzimmer gehen und mich an meinen alten Rechner setzten. Ich denke, Jeder!, der schon mal den Vorzug genossen hat mit seinem Laptop überall rumliegen/sitzen zu können, dank W-Lan, kann das verstehen!

Sonntag, 3. Juni 2007

Für alle aus meiner Heimat: Wir sind Sonderförderungsgebiet!

Nach Tagesschau.de soll ein Modellprojekt gestartet werden, darunter auch unser Landkreis. Ob das was ändert? Ich bezweifle es ein wenig. Aber wir werden es ja sehen!

Samstag, 2. Juni 2007

Unsere Freunde

einfach nur mal kurz lesen... und denken nicht vergessen!

Momentan kommt ja von mir recht wenig!

Das liegt einfach daran, das mein Laptop nicht läuft beziehungsweise so unbeschreiblich langsam ist. Die Hauptplatine haben sie schon gewechselt, nach Hardwaretests, Windows Neuinstallation, neuen Treibern, wieder Windows neu, Bios Update, Windows neu, wieder Hardwaretests und so tollen Tips wie: halten sie doch mal ein Föhn an den Lüfter, da musste selbst der Mechaniker lachen , hat alles nichts gebracht. Nun kommt der freundliche Techniker Montag oder Dienstag wieder und bringt neue Teile zum tauschen (vielleicht Festplatte, Speicher oder so ein Steuerungselement), mal sehen ob es was bringt. Am witzigsten war die Szene, kurz nach dem er das Motherboard gewechselt hatte und der Laptop wieder nicht anging. Da verzog sich seine Miene doch merklich und er schaute danach noch fragender drein als ich. ;-)

Deshalb an dieser Stelle nur kurz ein kurzer Kommentar zu aktuellen Ereignissen:

- verkauft den Iraner endlich den Scheiß Transrapid, sonst will ihn doch eh keiner haben, fördert die Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und ob wir nun mit ein zwei Verbrechern mehr oder weniger kooperieren oder nicht ist auch egal, noch dazu gibts es bessere Möglichkeiten Waffen zu schmuggeln als eine Magnetschwebebahn (hier ein schöner Artikel zum Thema, spart mir Arbeit :)

- und die Aktionen die unser Staat aktuell aufzieht; ich denke gerade an G8 Gipfel, Geruchsproben, Zäune, Vorratsdatenspeicherung, Aufhebung der Unschuldsvermutung, Verweisung kritischer Journalisten, Sperrzonen mit Allgemeinen Demonstrationsverboten, Vorbeuge Hausdurchsuchungen bzw. Festnahmen, wie in Hamburg, biometrische Pässe mit Fingerabdrücken stoßen mir ziemlich auf, ziemlich harte Stasi-Methoden, die der Schäuble da austestet

Hat dieser Staat Angst vor seinen Bürgern?


wenn ja, wird es ihn wohl doch nicht mehr all zu lang geben, ich meine das hatten wir alles schon mal, nur nicht so mit so modernen Mitteln, Erich Mielke hätte sich gefreut,

aber eins ist klar, vollkommende Sicherheit wird es nie geben und gab es nie, Freiheit ist unser höchstes Gut (doch wieder länger geworden als gedacht, Mist)