Mittwoch, 30. Mai 2007

Schlange stehen, wie zu alten Zeiten!

Letztens Mittwoch war ich auf einer Wohnheimparty. Von Studenten organisiert und was ich da erlebte. Also echt. Wäre ich blos mit einem Kumpel bei mir daheim beim Pokern geblieben, da war bessere Stimmung. Man kann nicht glauben, dass dieses Chaos auch von BWLern mitorganisiert wurde. Das ganze Dilemma ist leicht beschrieben. Es waren sehr viele Leute da, war ja auch eine 1 € Party und Championsleaguefinale, aber die Art der Getränkeausgabe war einfach grauenhaft! Anstatt man wie überall in Deutschland, das Getränk einfach gegen Geld herausgibt, hat man in dieser Stadt die seltsame Eigenschaft vorher Bezugsmarken auszugeben (es erinnert stark an alte Essensmarken), mit denen man dann ein Getränk bekommt. Nun stellten sich ständig weit über 100 Leute bei zwei völlig überforderten Mädels an einer einzigen Ausgabe an, das war ein Gedränge. Aber über die ehemalige DDR witzeln, doch so hat man damals nicht mal für Bananen anstehen müssen. Nun war die Lage der Ausgaben so günstig gelegen, dass die Leute, die glücklicherweise eine Marke bekommen hatten, nun genau in die entgegengesetzte Richtung drängeln mussten. So musste man für ein Getränk schnell fast eine Stunde anstehen, was die Laune erheblich senkte. Stimmung kam also keine auf. Wer will schon für sein nächstes Getränk die halbe Nacht anstehen. Vor allem ausländische Studenten haben über diese Unordnung nur den Kopf schütteln können. Wiedermal eine peinliche Vorstellung für Deutschland! Einfach nur lächerlich, sodass man nur wieder heim fahren konnte!

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