Nachdem man mir heut' auch noch mein Sprunggelenk eingeschient hat, war wohl auch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden (wenn dann richtig), lief ich, ein fröhliches Lied pfeifend, heim (auf Bus warten, hätte zu lang gedauert, ganze 13 min). Jedenfalls, als ich dann sozusagen als lebendes Modell für Bandagentechniken zur Hauptverkehrszeit an der Hauptstraße entlang schlenderte, lief an mir eine höchst motivierte Speiche von einem Jogger vorbei, sogar mit so einem hässlichen vollgeschwitzen Laibchen, wie man sie in der Schule immer zum Mannschaftssport tragen musste.
Bei so viel geistigen Dünnschiß, man möchte die giftigen Autoabgase auch schön tief in die Lunge einatmen, sprich noch besser als Kettenrauchen beim Langlaufen, konnte ich mir ein gewisses Lachen nicht mehr verkneifen. Wie kann man nur so blöd sein, als lebender Kleiderständer mit XXL T-Shirt an der Hauptverkehrsstraße in der Stadt laufen zu gehen?
Naja, eigentlich sollte man solchen Menschen dankbar sein. Sie erheitern verwundeten Leuten, wie mir, den Nachmittag und ermöglichen gleichzeitig wiederum mir hier etwas zu schreiben!
Dienstag, 6. Februar 2007
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