Ich finde es schon wichtig, da es fast jedesmal Deutschland und damit uns Millionen Lösegeld kostet, was meiner Meinung nach nicht sein kann.
Ich bin für ein Gesetz, dass Personen, die sich trotz Warnungen des Auswärtigen Amtes in einem gefährdeten Land aufhalten und deutsche Staarsbürger sind, die Kosten ihrer Befreiung selbst zu tragen haben. Im Klartext endlich wieder eigene Verantwortung übernommen wird, man reist ja auch auf eigene Verantwortung (wenn deine Brieftasche an der Copacabana geklaut wird, gehst du ja auch nicht zur Botschaft und sagts du willst dein Geld zurück). Ich denke da an eine Regelung in der Art, wer trotz Warnungen in Länder/Regionen reist, wo Krieg herrscht (Irak, Afghanistan) oder vor denen ausdrücklich gewarnt wird, der darf zwar auf diplomatische Hilfe der BRD vertrauen, auf mehr aber auch nicht. So werden auch die Personen für möglich Entführer nicht mehr so lohnenswert, da ja kein potenter Staat mit der Geldbörse parat steht. Ausnahmen gibt es nur für Leute, die im Auftrag der BRD unterwegs sind, beispielsweise Diplomaten und deren Begleiter (geht rechtlich einfach nicht anders). Bei Angestellten von Firmen, die in Kriesengebieten arbeiten, ist die Firma haftbar zu machen/verantwortlich, diese sind aber gegen soetwas in der Regel versichert, wenn nicht sind es schlechte Unternehmer. Für weniger gefährdete Länder, wo geringere Warnstufen laufen, muss zumindestens ein Anteil am Verlust für Deutschlands ersetzt werden.
Es gab die letzten Jahre einfach zu viele Beispiele, die mich auf diese Idee gebracht haben (die Wallerts, die sich genau in der Region der Phillipienen aufhalten mussten wo die Jolo-Rebellen entführt wurden; Susanne Osthoff im Irak, beide hatten sich nach ihrer Befreiung noch über die BRD beschwert, eine Frechheit sonder gleichen; oder die zwei entführten Ingenieure aus Sachsen, wo die Idee mit der Firma passt; die Entführte Reisegruppe die durch einen gefährlichen Teil der Sahara reiste).
Ich meine natürlich will jeder die Welt sehen und wir leben in einer Welt in der uns das möglich ist, aber deshalb ist die Welt kein Kindergeburtstag geworden. Reisen in entfernte Regionen ist immer eigenes Risiko, das jedem endlich wieder bewusst werden sollte, dem Europa nicht reicht. Klar denkt man, wenn man jeden Abend Bilder bei RTL vom Ballermann sieht reisen ist einfaches Leben, Feiern usw. oder anderswo ferne Traumstrände, aber dann fahrt doch verdammt nochmal dahin wo es nicht gefährlich wird. Ich komme doch auch nicht auf die Idee in den Palästinensergebieten Urlaub zu machen oder eine Rundreise in den kolumbianischen Bergen bei der Drogenmafia oder Safari im afrikanischen Dschungel mit echten Kindersoldaten.
Jetzt noch ein kurzer Vermerk zu Staatsbürgern, die längere Zeit im Ausland leben. Als aller Erstes finde ich es lobenswert, dass sie wenn es ihnen hier nicht mehr passte oder zu eng wurde, ausgewandert sind. Besser als die Leute die ständig sagen hier ist alles Scheiße, keine Lösungsansätze bringen, ihre Stützte abholen und trotzdem noch auf den Staat schimpfen, nach dem Motto "Arbeit ist auch Scheiße". Es kann ja Jeder frei gehen, dem es hier nicht passt, wenn er denkt, dass er sich verbessern kann. Aber da wird man auch arbeiten müssen, sonst gibts nämlich garnichts! So weiter im Text, aber wer Deutschland den Rücken gekehrt hat, der solle doch bitte nicht wieder ankommen, wenn es mal wieder schlecht läuft (also nicht, das sie nicht wieder zurück einwandern dürften)! Soll sich doch ihr neues Land um die Entführung kümmern, im aktuellen Fall der Irak (oder auch bei Susanne Osthoff), so bitter das für diese Leute klingt.
Was lernen wir aus solchen Fällen und denganzen Auswandererreportagen auf Kabel1 und Vox?
Daheim ist es doch am schönsten (wenn man nicht grad im Kosovo oder so wohnt, also ich meine hier, "good old Germany", "the old Europe") und Südsee- oder Morgenlandromantik ist die Ausnahme für Touristen die zwei/drei Wochen verreisen, keinesfalls die Regel und oft weit entfernt von der harten Realität des Lebens und Überlebens in anderen Teilen der Welt.
Danke fürs Zuschauen, ich hoffe wir sehen uns auch beim nächsten Mal wieder in der Tagesschau, ihr Ulrich Wickert!
Sommer, Palmen, Sonnenschein, was kann schöner sein ....

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