Eine der ersten internationalen Reaktionen kam von einem charismatischen Staatschef aus Libyen. Der gute alte Gaddafi immer für einen Scherz zu haben, ordnet erstmal 3 Tage Staatstrauer an! Herrlich, so bringt man sich wieder in die Medien, wenn bei einem sonst nichts mehr los ist, bzw. man nicht mehr ernst genommen wird. Der alte Spaßvogel!
Saddam ist tot, hat sich was verändert, ich denke nicht!
Ich halte es da mit Peter Scholl-Latour, man hätte ihn gleich erschießen sollen, anstatt jetzt diesen Schauprozess, der eigentlich eine Schande für alle demokratischen Länder ist, durch zu ziehen! Mit so witzigen Aktionen, wie kurz vor dem Urteilsspruch erst den Anwälten die Anklagschrift vor zu legen oder einen theoretischen Rechtsweg, den er noch hatte zu verwiegern. Naja, so bring man anderen Leuten Demokratie bei!
Nun haben sie noch einen Märtyrer und im Irak wird es auch nicht friedlicher!
Momentan wird ja heiß diskutiert, ob man ihn lebenslang hätte wegsperren sollen.
Es wäre auf jedenfall ein Sicherheitsrisiko gewesen, ihn am Leben zu lassen, aber andererseits wollte man dem Irak doch "Demokratie bringen", dann hätte man ihn lieber leben lassen sollen. Was hat man denn jetzt gekonnt. Es gibt Racheanschläge und irgendwelche Radikale können ihn zum Märtyrer verklären!
Eine Sauerei fand ich ja, das man den Leichnamen der Familie nicht geben wollte, eben aus dem Grund des Märtyrertums. Das hätte man sich vorher überlegen sollen. So ist es jedenfalls eine Schande. Lasst die Toten ruhen!
Also ich bin jetzt der Ansicht, auch wenn er für seine Verbrechen die schlimmste Strafe verdient hatte (man hätte, die Leute die ihn unterstütz haben gleich mit anklagen sollen, siehe Amerika setzt Despoten ein, ein Artikel zuvor), wäre es aus politischer Sicht schlauer gewesen ihn weg zu sperren. Man hätte ihn vergessen und er wäre irgendwann gestorben. Jetzt starb er für einige als Vorreiter im Kampf gegen den Westen, siehe unseren Sportsfreund Gaddafi.
Sonntag, 31. Dezember 2006
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